Unsere Arbeitsgemeinschaft
Unsere Arbeitsgemeinschaft »Jena 1806« e.V. besteht seit über 30 Jahren.
Wir nennen uns zu Recht Arbeitsgemeinschaft; das bedeutet eine sinnvolle Tätigkeit mit einem Ergebnis. Mit unserer Arbeit verfolgen wir dabei drei große Ziele. Das ist erstens die Gestaltung der Schlachtfelder von 1806 durch Markierung mit symbolhaften und mit der Erde des Schlachtfeld verbundenen Steinen. Zweitens vermitteln wir durch unsere historische Darstellung einer Epoche, mittels lebendiger Geschichte vielen Menschen ein neues objektives Bild vergangener Ereignisse. Und wir leisten, durch die Pflege der Freundschaft zu anderen, besonders ausländischen Interessengruppen und die sich daraus ergebene gemeinsame Teilnahme an internationalen Veranstaltungen einen Beitrag zur Völkerverständigung.
Damit unterstreichen und leben wir den gemeinsamen friedlichen europäischen Gedanken. Die vorliegende Schrift soll uns das Geleistete bewusst machen, sie soll Erinnerung hervorrufen, an viele, erlebnisreiche, schöne, spannende Stunden.
Vereinsgeschichte
Alles beginnt Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. Da finden sich ein paar Freunde zusammen, die sich mit ehrlichem Engagement daran machen, nicht bloß im stillen Kämmerlein zu forschen, sondern auch zur Tat schreiten.
Es sind die Herren Robert Heyne aus Neuengönna, Rolf-Peter Graf aus Jena und Andreas Krahn aus Altengönna, die sich aufmachen, die bereits stark dem Verfall preisgegebenen Erinnerungsstätten der Ereignisse von 1806 zu restaurieren.
Da selbst Einheimische oft nicht mehr wussten, was es mit manchem Steinhaufen auf sich hat, beginnen sie diese wieder in einen vorbildlichen Zustand zu versetzen.
Bereits im Jahr 1984 kann das Eberhardtdenkmal wieder Auskunft geben und zum 14. Oktober des gleichen Jahres ist auch das Denkmal „Aus dem Winkel“ bei Hohlstedt wieder in einem Zustand, der dem Anliegen, dem tapferen Rückzug des sächsischen Bataillons zu Gedenken, wieder gerecht wird.
Die zunächst rein private Initiative der genannten Freunde stößt bald auf positive Anerkennung und es kann eine Bewegung angestoßen werden, die auch von den damaligen Behörden und Autoritäten weitgehend akzeptiert wird. Auch beim nächsten Projekt, der Restaurierung des Turmes bei Kapellendorf, gehen die Genannten voran und werden dabei vom einheimischen Schmiedemeister Lothar Lange und Karl Moszner unterstützt.
Zum 180. Jahrestag der Schlachten von Jena und Auerstedt kann der Turm auf dem Sperlingsberg unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in feierlicher Form und einer Einweihungsrede des bekannten Prof. Steiger von der Universität Jena der Öffentlichkeit wieder übergeben werden.




